Wer letztendlich darüber entscheidet, ob und wann die lebenserhaltenden Maschinen, die Bobby Kristina „Krissi“ Brown (21) noch am Leben halten abgestellt werden ist unwichtig. Ob Oma Cissi (81), oder der Vater US-Sänger Bobby Brown (45), die Entscheidung treffen bringt weder Krissi noch irgendjemand anderes von uns weiter. Auch wenn der scheinbare Ehemann Nick Gordon (25), der sie bewusstlos gefunden hat noch hofft. Die einzige Tochter der 2012 gestorbenen Sängerin und Schauspielerin Whitney Houston hat sich selbst umgebracht und liegt jetzt hirntot in einem Krankenhaus in Atlanta.

 

Schicksal oder Hindernis?

 

Keiner wünscht einem Kind ein Schicksal wie Bobbi Kristina Brown. In eine Familie mit zwei drogenabhängigen Eltern zu kommen, in denen der Mann die Frau schlägt und denen man das Erziehungsrecht entzieht, so dass das Kind von der Tante großgezogen wird.

Spannend ist, das man da was tun kann, statt hilflos zuzusehen und den Freitod zu wählen. Wie, werden Sie sich vielleicht fragen?

Die Mutter der künstlich am Leben erhaltenen Bobbi Kristina, die 2012 ebenfalls durch Freitod gestorbene Soul-Diva Whitney Houston († 48), stand stets im Vordergrund. Wer sich Bobbi Kristinas Twitter Account genauer anschaut wir feststellen, dass es häufig um das Schicksal ihrer Mutter Whitney ging. In Interviews wird sie zitiert: „I miss you mom“.

 

Systemische Arbeit im Rahmen des Mental Coaching – Geschichte muss sich nicht wiederholen

 

Warum schreibt ein Mental Coach über ein Thema aus der Boulevardzeitung? Die Antwort ist einfach: Weil viele Menschen an diesem Schicksal anteilnehmen und man einem breiteren Publikum zeigen kann, an was man arbeiten. Während das gleiche Schicksal in einer nicht so prominenten Familie häufig verschwiegen wird, kann man hier die Situation anschauen und lernen was möglich ist. Geschichte muss sich nicht wiederholen. Man kann auch von ihr lernen und einen anderen Weg gehen.

Im Rahmen meiner Arbeit mit Klienten steht mir ein Blumenstrauss von Techniken und Methoden zur Verfügung. Ein sehr wichtiges Tool ist die systemische Arbeit, die hilft versteckte Abhängigkeiten und nicht-zielführende Beziehungen aufzudecken. In der systemischen Arbeit gilt die Familie als wirkendes System, das die Handlungen im Jetzt beeinflusst. In Familien, die zerrüttet sind, wie es die prominente Familie Brown – Houston mit Ihren Alkohol-, Crack- und Gewaltexzessen der Fall war, will das Kind häufig unbewusst einem Elternteil aus Liebe etwas abnehmen. Sehr, sehr oft ist sich das Kind dessen überhaupt nicht bewusst. Oft sagt es innerlich „Lieber ich als Du Mamma!“ und möchte der Mamma eine Last abnehmen. Und wenn die Mamma dazu noch in den Freitod gegangen ist, wie im Fall Bobbi Kristina, ist es  nicht mehr weit zu der innerlichen Aussage des Kindes „Mamma ich folge Dir!“. Und das auch in den Tod.

Was tun?

Wenn man im Rahmen einer Arbeit mit Klienten diese „Verstrickungen“ aufdeckt, analysiert und bewußt macht, hat man viel erreicht. Durch entsprechende Arbeit kann man mit dem Klienten daraufhin arbeiten, dass er seinen eigenen Weg geht und die Eltern und das was in der Familiengeschichte passiert ist „loslassen“ kann.

Damit bekommt der Klient oft ein neue Perspektive und den richtigen Impuls.

 

 

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Oder: Muss man Leiden, um das Leben spüren zu können

Wenn jemand jenseits der Zeit ist, wie es Hoffmann in seinen Rollen häufig demonstriert, erhebt sich der Mensch über sich selbst. Sein hoher Anspruch schien der Motivator zu sein. Doch sein Einfühlungsvermögen in die menschliche Leidensfähigkeit war mit dem eigenen Leid erkauft. Genau wie Kurt Cobain, Ray Charles, Charlie Parker, John Belushi, Janis Joplin, Jim Morrisson oder Coco Chanel erlag er dem Fluch und der Verführungskraft des Heroins. Den ebenfalls auch schwer drogenabhängigen Truman Capote so minutiös darzustellen, gelingt wahrscheinlich nur demjenigen, der selber durch all das Leid gegangen ist. Oscar und Golden Globe Gewinn war dabei ein unvermeidbarer Nebeneffekt.

Was hat eine Überdosis Heroin mit Geld investieren, Anlegen oder Trading zu tun? Lassen Sie mich weiter ausholen zu dem Fluch: Eine nicht unbeträchtliche Zahl meiner (Trading)-Klienten brauchen das Leid, um sich wieder selber spüren und fühlen zu können. Ähnlich dem Entzugs-Turkey, den Heroin verursacht, brauchen sie den Schmerz, um sich am Leben zu fühlen. Geht man der Sache auf den Grund zeigt sich, dass sie gut darin sind sich selber Schmerzen zuzufügen, indem sie (bewußt) ohne Regelwerk an der Börse tätig werden und eine Menge Geld verbrennen, oder sich  (vor einer Zusammenarbeit mit mir) weigern aus ihren Investitions-Fehlern zu lernen. Wenigsten spüren sie sich dann wieder und fühlen, dass sie am Leben sind.  Vorausgegangen ist sehr häufig ein anderer, oft älterer Schmerz, der sie betäubt. Der Schmerz in Ihnen ist so stark, dass er das Leben abtötet. Häufig korreliert dieses „Symptom“ mit großen Selbstzweifel und viel aufgestautem Frust.

Der Mechanismus des „sich-selber-schädigens“, indem man sich selber Schmerzen zuzieht, sitzt sehr tief und findet auf einer unterbewussten Ebene statt. Durch die Arbeit, z.B. mit einem Mental Coach, holt man diese nicht-zielführende Logik ans Licht und überprüft sie. Dann ersetzt man sie bewusst durch eine zielführende Logik. Eine Logik, die ihnen guttut und die Sie in die finanzielle Freiheit führt.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, schreiben Sie mir einfach oder lassen Sie sich überzeugen, dass vielleicht das ein oder andere Seminar für Sie interessant sein könnte.

Uli Hoeneß hat dieselben Herausforderungen, die jeder Manager, Händler oder Spitzensportler treffen muss: Er muss Entscheidungen treffen, die sowohl gut fürs Herz, als auch richtig für den Verstand sind. Und er meistert sie mit Bravour, was die eindrucksvolle Karriere als Wurstfabrikanten und Fussballclub-Manager des größten deutschen Fussball Vereins deutlich macht.

Er zeigt, wie man finanziell gute Entscheidungen trifft und gleichzeitig Zivilcourage zeigt und sich um verdiente Mitarbeiter kümmert, die eine schwere Krankheit haben.

Wer heute als Trader, Geschäftsmann oder Sportler erfolgreich sein will, muss eine ganze Menge Menschen hinter sich lassen. Dazu kommt, dass viele Dinge, die damals funktionierten heute schlicht nicht mehr funktionieren!

Das gilt für Trader, insbesondere im kurzfristigen Bereich, bei denen häufige Richtungswechsel, abnehmende und steigende Volatilitäten, sowie „andere Schwünge“  zur Tagesordnung gehören. Das gilt für Manager, die damit kämpfen, dass die alten Erfolgs-Regeln nicht mehr gelten. Das gilt nicht zuletzt für Spitzensportler, die erkennen müssen, dass einfach mehr trainieren nicht ausreicht, um weiter nach oben zu kommen, bzw. oben zu bleiben.

Die ersten Zweifel kommen auf und es stellt sich die Frage nach dem reellen Stundenlohn und der Anerkennung. Man sitzt Stunde um Stunde vorm Rechner und weiss bis zum Abend nicht, ob man dafür bezahlt wird oder am Ende sogar noch drauf zahlen muss. Man denkt sich Ideen aus und weiss nicht, ob sie sich auf Dauer rentieren! Kein Sportler weiss im vorhein, ob sich seine Hingabe durch viele Trainingsstunden auszahlt, oder ob eine Verletzung alle Träume zur Nichte macht.

Letzten Endes stellt sich der Erfolg nur durch kontinuierliche und konstante Arbeit und das richtige Mass an Risikobereitschaft ein. Wer nachhaltig Erfolg haben will muss die Brücke zwischen Herz und Verstand schliessen. Aus Hoeneß Sicht heißt das; Jupp Heynckes als besten Freund behalten und Pep Guardiola als Erfolgstrainer wählen.  Wer  Erfolg haben möchte muß die Waage im Gleichgewicht halten.  Hoeneß zeigt den  Schlüssel zum Erfolg,  der auch für „Menschen wie Du und ich“ gilt:

» Ausgeglichenheit und Gleichmut anstreben und dieses Ziel diszipliniert mit Herzblut verfolgen.

„Ich wußte schon früh, wohin ich wollte (Hoeneß zeigt mit dem Finger  in die Luft). Und zu Hause habe ich gelernt, dass das nur über Arbeit (an mir selbst, Anmerkung des Autors) funktioniert.“

Was können Geschäftsleute und Spitzensportler von einem Interview mit Sebastian Vettel für sich lernen? Worauf kommt es an, wenn man zu den Siegern zählen will? Kann man zwischen den Zeilen lesen, was den fokussierten Gewinner vom Rest der Welt trennt? Vielleicht interessieren sie sich ja dafür zwischen den Zeilen zu lesen.

Wer die Interviews des jüngsten Formel 1 Weltmeister aller Zeiten genauer liest, achtet mehr und mehr auf die grundlegenden Prinzipien des Mental Trainings!

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Frage: Sie haben nun 77 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung. Fährt es sich damit einfacher?

Sebastian Vettel: Nicht wirklich, ich schaue nicht auf den Vorsprung. [→ Ein schönes Indiz, dass er   i m m e r   b e i   s i c h   bleibt. Er vergleicht sich immer nur mit sich selber und nicht mit den Leistungen der Anderen! Das macht den wahren Champ aus!] Natürlich wollen wir so weitermachen, das ist unser Ziel. Wir müssen zwar nicht um jeden Preis Rennen gewinnen, aber auch das bleibt natürlich unser Ziel. [→ Der Fokus ist bei dem eigenen Team und der steten Verbeserung der eigenen Leistung. Letztendlich das worauf man Einfluss hat.] Es ist immer noch ein weiter Weg. Es ist aber auch unglaublich, was wir bislang erreicht haben in den vergangenen anderthalb Jahren. [→ Er besinnt sich darauf was er, mit seinem Team alles geschafft hat. Kein Wort von „bösem“ Pech oder die „bösen“ anderen Fahrer, die unfaire  FIA, etc.] Wir machen so weiter und bleiben hungrig. [→ Besser geht es nicht! Bleiben Sie hungrig!)

Frage: Wer sind denn nun ihre ärgsten Verfolger?

Sebastian Vettel: Ich schaue nicht so auf die Punktetabelle. [→ Und wieder: Mir sind die anderen nicht so wichtig. Ich schaue darauf was ich besser gemacht habe und lerne aus den Rückmeldungen, die ich bekomme!] Man muss immer das vergangene Jahr als Beispiel nehmen. [→ Genauer das Gelernte aus dem vergangen Jahr umsetzten !] Es ging viel daneben und wir hatten viele Punkte verloren. [→ Und, damit impliziert: wir haben trotzdem an uns geglaubt und haben Stück für Stück weiter gearbeitet und sind Weltmeister geworden!]

Warum ich öfters in meinen Artikeln /Blogs/Website/Buch auf Vettel hinweise ist klar und deutlich geworden: Red Bull bzw. Dietrich Mateschitz will stets den maximalen Erfolg und dafür werden die besten Werkzeuge bzw. Tools eingesetzt: Die besten Konstrukteure, die besten Physiotherapeuten und Ernährungsberater und die besten Konditions- und Mental Trainer! Vielleicht können Sie sich vorstellen von Vettels Energie zu profitieren!

Mein Rat: Holen Sie sich stets die besten Tools und nehmen Sie jede Unterstützung an, die Ihnen hilft auf Ihrem Weg zur Peakperformance. Beachten Sie, dass nicht die tatsächliche Position im Ranking auschlaggebend ist, sondern die Bildung einer positiven Gesamtmarke, die Raum für einen Imagetranfer bietet, dazu brauchen Sie jemand, der sich damit auskennt:

Bleiben Sie inspiriert!

 

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Lernen Sie von PROs!

Sie, dachten jetzt wahrscheinlich, ich habe nicht das „extreme Talent“ und auch keinen „hartnäckigen Siegeswillen“. Vielleicht kamen ihnen auch Aspekte wie „ich hatte nie den richtigen Förderer, die mein Talent erkannt hat“ und „leider war ich nie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz“ in den Sinn. Ich habe auch kein ganzes Team von Unterstützern, sei es jetzt einen traditionellen Coach, einen Konditionstrainer, einen Physiotherapeuten und einen guten Manager, etc. pp.! Was soll ich von einem PRO lernen?

Wieso soll ich weiter lesen? Prof. Dieter Kronzucker betont bei seinen Reden über Barack Obama, dass der 44. Präsident der Vereinigten Staaten seinen einmal gefassten Plan, bis auf kleine Details, 1:1 über einen langen Zeitraum hinweg umgesetzt hat. Genau wie absolute Ausnahmesportler oder andere erfolgreiche Persönlichkeiten im Geschäftsleben, aber auch Schauspieler und Künstler, erarbeitete er sich eine detailierte „Strategie“, die er im Alltag konsequent umgesetzt hat. Das kann man mentale Stärke nennen! Um der Wahrheit gerecht zu werden: Pläne machen auch die 2. und 3. Plazierten. Sie schaffen es jedoch nicht den Plan konsequent umzusetzen. Ausnahmslos alle extrem Erfolgreichen feilen, neben ihrem traditionellen Training an Ihrer mentalen Stärke [sic!]. Mentale Stärke hilft ihnen ihr System, ihre Strategie und ihr Talent auch im Alltag umzusetzen. Um einen bekannten Bundesligatrainer zu zitieren: „durch mentale Stärke steigert sich die Leistungsfähigkeit der Mannschaft um drei bis fünf Prozent“. Es geht um die Prozentpunkte, die zwischen Sieg und Platzierung entscheiden.

Thematisiert man die menschliche Psychologie, besonders bei wettbewerbsintensiven Themen, bei denen es um Härte und Präzision geht, reagiert die breite Masse häufig belustigt oder befremdlich. Wo ist die Relevanz? Schließlich hat man selbst ja kein Problem mit Psychologie, es ist ja alles in Ordnung und man hat klare Ziele und einen Plan. Das stimmt, solange es um nichts geht. Solange Spieler, Athleten, oder Politiker nicht in einem Turnier oder im Wettkampf stehen, solange Daytrader / Hedgefond Manager noch keine Position eröffnet haben, solange der Politiker noch nicht hat von der Gegenpartei attakiert wird, solange gelten die Gesetze der Vernunft .Solange der Pokerspieler keine Pre- oder Postflop Entscheidung treffen muss, solange beim Rennfahrer die Ampel noch auf Rot steht, solange gelten die Gesetze des Verstandes.

Sobald die Kanonen donnern, werden Schlachtpläne Makulatur! (Vergleiche Pokercoach-Blog)

Was verbindet die erfolgreichsten Menschen Ihrer Zunft miteinander? Einer der Hauptunterschiede zwischen einer Legende und dem Rest des Feldes liegt darin, dass Top-Performer Ihr Potential auch in „Stress-Situationen“ regelmäßig abrufen können. Also auch dann, wenn sie unter hohem Druck stehen. Wenn hinter Ihnen im Flight Tiger Woods spielt, sie bei der Turnierauslosung gegen die Nummer eins der Weltrangliste spielen müssen, ein andere Fahrer im Qualifying Kreise um sie gefahren ist – oder der Pokerspieler: wenn in einer High Roll Pokerpartie der gegnerische Chipleader im Heads up bereits ein Vielfaches des eigenen Stake vor sich auftürmt, oder der Trader eine Reihe von Verlusttrades hinter sich hat. Der Leser kann sich leicht in die Situation versetzen, die ihn selber aus der Ruhe bringt. Der wahre Champ wird ruhig agieren und gibt dem Gegner eine Chance Fehler zu machen.

Sage ich das ein untalentierter Mensch an die Spitze kommen kann? Interessant ist wieso es Siegern gelingt, ihr Bestes regelmäßig abrufen zu können und den Anderen, die im Vorfeld genauso hart trainiert haben, nicht? Warum sind viele Menschen „Trainings-Weltmeister“, versagen aber in der Wettbewerbssituation, während echte Champs im Wettbewerb noch ruhiger und fokussierter werden?

Die Antwort ist genauso einfach wie einleuchtend: Peak-Performer orientieren sich nur an ihrer eigenen Performance. Sie messen sich nicht an Bestleistungen Anderer, sondern nur an der eigenen Entwicklung!

Pete Sampras sagte einmal: „Ich gehe einfach raus und gebe mein Bestes. Ich mache mir da keinen Kopf.“ Und wenn es einmal nicht geklappt hat, war das auch kein Beinbruch, sondern ein Hinweis auf Verbesserungschancen für ihn! Und, wie schaffe ich es, das ich bei meiner Tätigkeit nur auf die eigene Performance schaue und nicht auf das Ergebnis? Salomonische Antwort: Gesegnet ist derjenige, der sein Ego unter Kontrolle hat!

Erfolgsentscheidend ist der persönliche Umgang mit Gewinn und Verlust. Brauche ich Erfolg zur Selbstbestätigung? Bin ich gut drauf, auch wenn es schlecht läuft?

Erfolge, genau wie Misserfolge sind für den Mensch gefährlich! Schauen wir uns Rockstars, Filmschauspieler oder Popstars an: Werden sie gefeiert und bejubelt, leben sie im Glücksrausch, wie auf Drogen. Schreibt die Presse sie in den Keller, sinken die Verkaufszahlen, dann fallen sie in ein tiefes Loch mit Drogen- und Alkoholexzessen. Ähnliches Verhalten kann man auch bei gestandenen Pokerspielern gut beobachten. Sobald sie einen großen Pott gewonnen haben, werden sie nachlässig mit ihrer Körpersprache und die anderen Spieler können ihre „Tells“ wie ein Buch lesen. Das Spiel wird unsystematisch, die Fehler häufen sich und sie verlieren die Konzentration. Golf Pros kennen die Situation, nach den unerwartet guten ersten zwei Turnierrunden erfolgt der Einbruch. Der Spieler agiert zu riskant und wird nicht mit Erfolg belohnt. Viele können nicht mit der gesteigerten Erwartungshaltung umgehen!

Wie schafft man es, das Selbst aus dem „Tun“ herauszuhalten und dabei aber doch hochmotiviert und konzentriert zu sein?

Wenn man versucht, unrationelles Verhalten mit dem Verstand, also der Ratio, zu beeinflussen, versucht man den Teufel mit dem Beelzebub zu vertreiben! Münchhausen hat sich nicht wirklich selbst samt Pferd am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen. Es bedarf eines externen Systems! OK, und wie macht man das, wenn nicht über den Verstand?

Die Geschichte des Frisbeespielen beschreibt in einfachen Worten, wie Mental Coach und Klient erfolgreich zusammenarbeiten: zwei Menschen stehen die sich auf Augenhöhe gegenüber. Genau zwischen ihnen steht ein kräftiger, verästelter Baum. Dieser Baum symbolisiert den Änderungswiderstand des Verstandes eines Klienten. Es ist unumstritten, dass das Ego eine starke Tendenz hat, sich selber zu bestätigen und alle anderen Informationen, die dem Zustand widersprechen, einfach aussortiert. Dieses Phänomen nennt sich selektive Wahrnehmung.

Die beiden Spieler können nur zusammenspielen, wenn der Frisbee mit einer weiten Flugkurve um den Baum herum geworfen wird. D.h. ein Austausch bzw. die gewünschte Änderung kommt nur zustande, wenn der Verstand umgangen wird. Man kann noch so viele kluge Artikel lesen, dabei ändert man wenig bis nichts! Eine effektive Alternative wird Ihnen Ihr erfahrener Mental Coach gerne in einem persönlichen Gespräch vorstellen. Soviel schon vorab: der Prozess muss unbewusst laufen!

Nur wenn ich auch bereit bin für diesen Lernprozess, kann ich mich weiter nach vorne entwickeln. Kann ich mir vorstellen genauso intensiv an meiner mentalen Stärke zu arbeiten, wie an meinen fachlichen Fähigkeiten? Diese Frage müssen sich alle beantworten, die voran kommen wollen, ob Leistungssportler, Heavy-Trader oder Rennfahrer. Für Poker-, Tennis- oder Golf -PROs gilt gleichermaßen: Erfolge – genau wie Misserfolge – entstehen in Ihrem Kopf. Lernen Sie von den Gewinnern, statt so weiter zu machen wie bisher!

Schreiben Sie mir über Ihre Erfahrungen und Erlebnisse! Was ist Ihre Erwartungshaltung an sich selbst? Ist es Ihnen wichtiger zu siegen, oder einen guten Job zu machen? Woher kommt der Druck? Von innen oder von außen? Was passiert mit Ihnen, wenn Sie nicht Perfektion, sondern Ihre eigene Entwicklung als Maßstab nehmen?

Stets neugierig grüßt

Christoph D. Wahlen

PRO-Mental-Coaching GmbH

Gesucht! Die seltene Spezies - Visionär

Gesucht! Die seltene Spezies – Visionär

Dringend gebraucht, oft gefürchtet und häufig im Keim erstickt: Menschen, die über den Tellerrand hinausschauen!

Fakt ist: Ihr Unternehmen braucht ihn, um zu wachsen!

Denn: mehr als 2/3 der tragfähigen Innovationen stammen von weniger als 1/25 der Mitarbeiterspezies „Visionär“.

Vorgesetzte denken, er ist ein „Spinner“! Andere lieben ihn für seine frischen Ideen! Der ein oder andere Kollege hat Angst vor seinen Ideen, da neue, unbekannte Wege beschritten werden.

In gestreamlineten Unternehmenskulturen fällt er auf. Er stört ein wenig die Befindlichkeit. In der Theorie wollen ihn alle haben: denjenigen, der gegen den Strom schwimmt. Nicht nur Anzeigentexte belegen es. Aber wehe er macht sich bemerkbar. Dazu kommt: wenige nehmen ihn ernst. Es ist ein bisschen wie der Hausbesitzer, der in einer der größten Waldbrandgebiete Kaliforniens lebt und sein Haus und Grundstück als Einziger professionell gegen starke Brände geschützt hat. Die Nachbarn belächeln ihn milde. Er hat da einen besonderen Spleen und denkt schon ans übermorgen, während die meisten noch in der Vergangenheit leben und nicht an eventuelle Brände denken wollen. Doch wenn das Feuer kommt – und es war allen klar, dass es kommen wird – und alle Nachbarn, bis auf ihn, ihre Häuser und ihr ganzes Hab und Gut verlieren, wird er bestenfalls mit Mißgunst bedacht.

Übertragen auf Unternehmen heißt das: Sie haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Goldesel in „ihrem Stall“. Entweder Sie erkennen ihn nicht, oder sie ignorieren ihn standhaft. Ob Sie ihn lieben oder nicht: Sein Wissen und seine Impulse werden gebraucht, denn das Feuer wird kommen. Das Feuer wird kommen in einer globalisierten, vernetzten Wirtschaft, wo ein mittleres Erdbeben in Asien, in der der überwiegende Anteil der Computerchip produziert wird, die Chippreise explodieren läßt und die Bänder der Hersteller der Computerproduzenten zu Stillstand zwingt. Die Flammen werden fressen, was sich Ihnen in einem hochgradig vernetzen Wirtschaftssystem in den Weg stellt. Eine neue Erfindung in einem Nachbarstaat – oder auf der Straßenseite gegenüber – entzieht Ihrer Firma die Daseinsberechtigung. Die Feuersbrunst geht auch den Weg des geringsten Widerstandes. Und wenn der „Spinner“ Ihr Unternehmen feuerfest gemacht hat, wird ihr Haus auch nach der schlimmen Feuersbrunst noch stehen, während die gestreamlinete Konkurrenz eingeäschert in Ihren Trümmern liegt.

Jetzt einmal konkret: Wie erkennen Sie ihn, den Mensch, der vernünftige, durchdachte Visionen hat? Ein bisschen angewandte Psychologie hat noch nie geschadet! Meine Kollegen und ich haben uns, die charakterlichen Gemeinsamkeiten von Menschen genauer angeschaut, die in einem Unternehmen die wirklich großen Gewinnsteigerungen und Innovationen „aufgegleist“ haben. Erst einmal tief durchatmen, denn jetzt kommt die schlechte Nachricht: Man lässt die Spezies Visionär nur selten gewähren. Warum, was sind die Gründe? Konformitätszwang? Tradition? Naivität? Missgunst? Bequemlichkeit? Eine Kombination aus allem? Meist einfach aus Unwissenheit! All dies sind empirisch beobachtete Gründe. Gründe, die jedem einleuchten, der sich die Situation aus der Beobachterperspektive, als unrationales, nicht zweckdienliches Verhalten erschließt. Und, wir begehen diese Fehler trotzdem, jeden Tag! Trotz besseren Wissens. Trotz unseres Verstandes!

Es gibt Lichtblicke am Horizont. Auch diese Herausforderung wurde schon einmal bewältigt. Gönnen Sie sich eine Auszeit und gehen Sie neue Wege! Mit jemandem, der sich damit auskennt und dieses Wissen gerne mit Ihnen teilt. Am Besten mit einem externen Sparringspartner. Gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung in Ihrem Umfeld sollte im Vordergrund stehen, statt Folienschlacht. Wichtig ist, dass Sie das Wichtigste über Strategie und Innovation aus psychologischer und gewinnmaximaler Sicht, erfahren.

Wenn Sie weitermachen wie bisher, machen Sie das, was andere machen: Sie verdrängen, dass Sie in einem Gebiet wohnen, in dem regelmäßig Waldbrände auftreten.